Dr. Christoph Reuter

Dieser Fachbereich umfasst sämtliche Operationen des Bauchraums und der Weichteile einschließlich der Operationen am Magen, Speiseröhre, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Dickdarm sowie Enddarm. Ferner Erkrankungen der endokrinen Organe, wie der Schilddrüse (Struma) und der Nebenniere und Krankheiten des Analkanals (z. B. Hämorrhoiden, Fisteln). Die Chirurgen haben die Wahl zwischen der herkömmlichen Methode und der minimal invasiven chirurgischen Methode (Schlüssellochoperationen). Diese nutzen sie bei der Behandlung von Leistenbrüchen, Gallensteinen, Dickdarmerkrankungen und Blinddarmentzündungen.
Die minimal invasiven Operationen (Schlüssellochoperationen) bedeuten für den Patienten eine geringere Belastung, weniger Schmerzen, eine schnellere Genesung und damit einen kürzeren Krankenhausaufenthalt (Fast-Track-Chirurgie).

Dr. Christoph Reuter, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des CKQ, ist leitender Zentrumsarzt der Viszeralchirurgie der St. Anna Klinik.

Chirurgie - Zentrum für Kurzzeitchirurgie
Viszeralchirurgie

Fon 05431 15 6710




Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Seit Dezember 2016 sind die Allgemein- und Viszeralchirurgie des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück und die St. Anna Klinik Löningen als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert.

 

 

 

Qualität
Das Hernienzentrum des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück und der St. Anna Klinik Löningen gehört zu einer Auswahl von spezialisierten Kliniken in Deutschland, denen das Qualitätssiegel „Kompetenzzentrum“ der Deutschen Gesellschaft für Hernienchirurgie verliehen wurde. Dafür war es erforderlich im Rahmen einer Qualitätssicherungsstudie-Herniamed regelmäßig erfolgreich teilzunehmen und die Qualitätsstandards zu erfüllen. Im Dezember 2019 erfolgt die Rezertifizierung.


Seit der Zertifizierung konnten über 1000 Patienten erfolgreich an Leisten- und Bauchwandbrüchen operativ behandelt werden. Die Ergebnisse im Hernienregister zeigen geringe Rezidivquoten, wenige Komplikationen eine Reduzierung der postoperativen Schmerzen mit frühzeitiger Aufnahme der Alltagstätigkeit.


Neben der anonymen Erfassung der Patienten Daten in einem speziellen Hernienregister (Herniamed) erfolgen regelmäßige Überprüfungen der Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit in unserer Sprechstunde mit anschließender statistischer Auswertung aller Ergebnisse im Vergleich zu allen zertifizierten Hernienzentren in Deutschland.
Die Mitarbeiter der viszeralchirurgischen Abteilung nehmen regelmäßig an Fachweiterbildungen und Kongressen teil. In unserer Hernien-Sprechstunde im MVZ beraten wir unsere Patienten umfassend über die neuesten Behandlungsmethoden in Bezug auf die Hernienchirurgie und planen zusammen mit dem Patienten ein individuelles Behandlungskonzept (tailored approach).

 

 

Wir bieten alle Verfahren der modernen Hernienchirurgie an:
• Konventionelle Hernienoperationen ohne Netz z.b. bei Jugendlichen (Shouldice)
• Versorgung kindlicher Leistenbrüche (offener Proc. Vaginalis)
• Offene Versorgung von Bauchwand- und Leistenhernien mit Kunstoffnetzen ( Lichtenstein, Komponentenseparation – Ramirez, Open Sublay)
• MILOS ( Mini- or Less-open Sublay Operation) – Versorgung großer Narbenbrüche, Nabelbrüche und epigastrischer Brüche über einen kleinen Hautschnitt mit Stabilisierung der Bauchwand durch spezielle Kunststoffnetze
• Endoskopische- und laparoskopische Hernienversorgung mit Netzen (transperitoneale Leistenherniotomie-TAP, präperitoneale Leistenherniotomie – TEP, laparoskopische Nabel- und Narbenbruchoperation – Schlüssellochtechnik – IPOM, laparoskopischer Versorgung von Zwerchfellhernie)
• Offene und laparoskopische Versorgung von parastomalen Hernien (Bruch im Bereich eines künstlichen Darmausganges) mit Netz

Bitte vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch, bzw. einen Untersuchungstermin: Fon Fon 05431 15 6710

>> Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie